Oktoberschnipsel

Es gab Popcorn und Maronen, neue Leute und alte Geister, glückliche Lose und schmerzhafte Wahrheiten, viel Sonne und ein paar Möglichkeiten, so viele, so bunte Blätter und so schöne Bücher in so lauten Hallen.

Das Leben schuldet mir nichts, doch ich schulde dem Leben etwas.

Eine dunkle Stunde mehr. Stockdunkel.

Unverhofft kommt gar nicht mal so oft. Wenn, dann aber umso schöner.

Ein Raum voller Menschen wird klein, leise, fast intim, wenn jemand aus seinem Herzen spricht und alle anderen Herzen lauschen.

Ein Berg voller Freude bleibt, was er ist, für mich, für jetzt.

„Nie den Mut gehabt, sie zu gewinnen, immer nur die Angst, sie zu verlieren.“ (Benedict Wells)

Hey Wahrheit, warum brauchst du mich eigentlich, um dich auszusprechen?  Können dich die anderen denn nicht sehen?

Nie ist es klarer als jetzt: Sie gehören zusammen, das Dunkle und das Helle, die Freude und die Trauer, das Männliche und das Weibliche. Sie leben Tür an Tür und manchmal sogar im selben Zimmer.

Vielleicht schreibe ich einfach noch einen Satz, obwohl die Seite schon voll ist.

Wenn das Leben ein Buch wäre, würdest du ein Kapitel umschreiben, auch wenn das alles ändern würde?

„Bist du Diesseits oder Jenseits der Schienen? Hast du alles oder gar nichts zu geben?“ (Max Prosa)

Das Alte wirft Spiegelbilder in mein Leben. Wenn ich sie anschaue, finden sie ihren Platz.

Jede Stunde ist eine Stunde mehr.

Nach All-in kommt Rien ne va plus. So ist es wohl, wenn man den Jackpot will.

Freiheit bedeutet nicht Beliebigkeit.

Im Rückblick erkennen wir oft Vorher-Momente und Nachher-Momente. Ab und zu wissen wir schon im Moment selbst, dass er der Punkt sein wird, an dem sich die Zeit in ein Vorher und ein Nachher getrennt hat.

Jetzt sollen alle Farben wieder Platz bekommen.

4 Kommentare zu „Oktoberschnipsel

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