Ich will riskieren zu scheitern.
Der schöne blaue Himmel macht es leichter. Die watte-weichen Wolken auch.
Bedingungslos bedeutet vielleicht nicht nur ohne Bedingungen, sondern auch trotz der Bedingungen. Losgelöst von ihnen.
Ende und Anfang kommen fast immer Hand in Hand, auch wenn es scheint, als gehören sie gar nicht zueinander.
Ich bin nicht gut darin, nicht zu verstehen. Aber ich verstehe, warum das so ist.
Eine Woche lang für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen. Ein eigener Kosmos aus Geschichten, Spannung und Menschen, die das, was sie tun, ganz offensichtlich lieben, und es mit uns teilen.
Frieden machen ist nicht nur auf der Bühne der Weltpolitik die große Aufgabe. Auch die Kriege in uns sehnen sich danach.
Ich lasse eine Liane los, obwohl ich die andere noch nicht greifen kann. Hoffentlich falle ich nicht, und wenn, dann weich.
Erst war der Mond finster, dann die Sonne. Dann war es in mir finster und gerade sind wir alle hell. Jetzt beginnt ja auch die helle Zeit und flüstert uns zu, dass ihre Kraft wächst.
„Die Andern sind das weite Meer. Du aber bist der Hafen.“ (Mascha Kaléko)
Auf dem Weg. Mit der Familie. Zur Familie. Für Familienzeit.
Wenn es jetzt eine Stunde länger hell ist, wachen vielleicht auch die Wörter aus ihrem Winterschlaf auf. So dass ich sie nicht alle einzeln wecken und ihnen den Schlaf aus den Augen reiben muss, sondern sie mir munter entgegenspringen.
