Woher kennt ihr nur den richtigen Weg, da oben am Himmel? Sind es die Strahlen der Sonne, die euch dorthin führen, wo sie euch jetzt wärmen, bis ihr wieder zurückkehrt?
Es ist neblig draußen und in mir auch. Ich sehe nicht hindurch, kann nur ahnen, was sich unter dem Nebel verbirgt.
Weil ich viel zu sagen habe, doch nicht viel zu sagen wage.
Es gibt Orte, da bin ich näher am Eigentlichen dran. Dort verbindet sich mein Inneres direkt, ohne Wollen, ohne Anstrengung, ohne Kampf. Wie ein kleines, uraltes Zuhause, eine Erinnerung.
„Lord, I cannot wait a single moment more“. (Nick Cave)
Bei der Bahn fallen Züge aus, weil Stellwerke unbesetzt sind. Wenn wir unser Stellwerk nicht besetzen und die Weichen stellen, fährt unser Zug gegen die Wand oder nach Irgendwo.
Wie macht der Schnee das nur? Die Farbe des Himmels ist anders, der Geruch der Luft auch. Und immer wieder ist der erste Schnee so viel schöner als der letzte.
Sind 43 Jahre eine kleine Ewigkeit oder ein langer Augenblick?
Wie schlau doch manches geregelt ist. Wenn’s nicht mehr geht, kriegen wir einfach Fieber.
Die Welt wird immer verrückter, weil alles verrückt. Es gab eine große Wahl, bald gibt es eine andere. Und gestern und heute und morgen können wir immer wieder wählen.
Klarheit ist so klar wie ein Eiskristall. Aber auch so kalt. Ich muss trotzdem bei ihr bleiben. Sonst bliebt sie nicht bei mir.
„Folge mir“, flüstert das Licht. „Ich will ja, aber du führst in die Dunkelheit. Ich sehe nicht, was da ist, ich glaube, es ist ein Dschungel.“ „Ja, aber hier gibt es viel zu entdecken. Und ich führe dich auch wieder hinaus.“

Pipi in den Augen! Sehr berührend. 🥰
Das freut mich 🙂