Nach den Rauhnächten beginnt der längste Monat. Wie die Natur im Winterschlaf müssen wir weiter warten und vertrauen, aber uns auch bereitmachen zum Aufwachen.
Da hinten ist der Himmel hell, die Wolken ziehen mit einem Mal schneller, das will ich nicht vergessen.
Improvisation ist die Kunst, ohne lange zu denken und zu fragen, dem zu folgen, was ist und eine Reaktion in eine Aktion zu verwandeln.
Es sind die Kleinigkeiten und die Routinen, die Eindrücke, die er in mir hinterlässt, die aus einem neuen Ort meinen neuen Ort machen.
In einer guten Geschichte gibt es kurz vor dem Ende einen letzten Wendepunkt. Alle sind gespannt, ob es doch noch gut ausgeht. Wir können in dieser Zeit nicht aufhören, der Geschichte zu folgen und malen uns alle möglichen Enden aus, hoffen, bangen, fiebern. Noch ist es nicht zu Ende.
Es passiert immer dort etwas, wo ich zu lernen habe.
Wenn langsam schwarz zu blau wird, kann es hässlich werden, dreckig und grau.
Wenn Worte Grenzen überwinden, verstehen wir, dass es manche Grenzen gar nicht gibt und andere nie aufzulösen sind, weil jeder nur er selbst sein kann.
Meine Zahnlücke erinnert mich jeden Tag daran, dass etwas fehlt. Aber auch daran, das etwas heilt. Erst danach kann an diese Stelle etwas Neues gepflanzt werden.
Keine Karten für den Lieblingskünstler bekommen – meh. Anderen Lieblingskünstler mit Lieblingsort gematched – yay!
Der Himmel ist grau und blau, wie meine Augen. Wenn man genau hinsieht, ahnt man das Licht darin.
Steine fallen von Herzen und bleiben im Weg liegen, bis wir sie wegräumen.
„Okay, let’s try that again, but this time good.“ (David Lynch)
