Über mich

Ich bin Julia und ich habe mich schon früh ins Schreiben verliebt. 

Öffentlich zu lesen gab es von mir lange nur Sachtexte, die überwiegend beruflich entstanden sind.

Bei Poesie und Kekse teile ich meine persönlichen Texte, weil die kleine Poetin in mir sich einen Raum dafür wünscht.


Mit dem Schreiben ist es so: Es kostet mich Mut, etwas in Worte zu fassen und diese dann auch noch schwarz auf weiß sichtbar zu machen. Noch mehr Mut brauche ich, um diese unperfekten Worte, die sich zu Texten verbinden, mit anderen zu teilen. Doch mit dem Mut ist es so: Er ist immer eine gute Investition, denn man gewinnt das Mutigsein selbst.

Deshalb teile ich nun Texte von mir hier bei Poesie und Kekse. Das, worüber ich schreibe, finde ich innen und außen. Oder es findet mich. Etwas berührt mich, es entsteht ein Gefühl und es möchte dann raus, dorthin, von wo der Eindruck, die Berührung gekommen ist. Es möchte sich in Ausdruck verwandeln und wieder berühren und so Teil unserer Geschichte und unserer Geschichten sein. Meine Geschichten bestehen also aus Gefühlen und Gedanken, auf verschiedene Weisen miteinander verwoben, gefasst in Autobiografie und Autofiktion, in Kurzgeschichten und Lyrik, in Gedankenschnipsel und ganz eigene Formen.

Ein bisschen ist es wie beim Backen: Es gibt verschiedene Zutaten, aus denen ein Teig entsteht, manchmal wird er süß, manchmal herzhaft, mal geknetet, mal gerührt. Dann wird er geformt, zu Keksen oder Broten, als Zopf oder Muffin. Mancher Teig muss ruhen und lange backen, anderer kommt sofort für einige Minuten in den Ofen. Für jeden Geschmack und jeden Anlass ist etwas dabei.


„Deep in my heart, I know there is always something to write about, but there is also always nothing – and terrifyingly little air between.“ Nick Cave